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Tolles Spiel mit traurigem Ende

Das Hakoah-Team nahm den Schwung aus der 6:2-gewonnenen Partie gegen die Schlieremer Reserven von vergangenem Sonntag mit in die Begegnung von heute Morgen beim FC Turkuaz. Die wegen der zu grossen Ähnlichkeit der Trikotfarben der beiden Mannschaften in den weissen, nummernlosen Einspieltrikots angetretenen Hakoahner dominierten den Grossteil der ersten Halbzeit, was sich dann auch mit der 2:0-Pausenführung manifestierte. Etwa zur Mitte des ersten Durchgangs konnte die Turkuaz-Verteidigung zwar nacheinander die Abschlussversuche von Yoel Ismajovich und Boaz Munz abblocken, doch gegen den folgenden Schlenzer von Captain Immanuel Dubno in die weiter entfernte linke Ecke gabs kein Gegenrezept. Nur wenig später prüfte Pascal Hegglin den gegnerischen Keeper, der den Ball nur ungenügend parieren konnte, doch ein Mitspieler konnte das Spielgerät gerade noch auf der Torlinie wegspedieren. Nahezu mit dem Pausenpfiff köpfte dann Boaz eine Freistossflanke von Noah Müller zum verdienten 2:0 in die Maschen.

 

Im zweiten Durchgang liessen sich die Turkuaz-Akteure etwas mehr in der Nähe des Hakoah-Strafraums blicken, ohne allerdings viel Gefahr zu erzeugen. Auch die Freistösse der Türken flogen jeweils über die Querlatte des von Nils Müller gehüteten Hakoah-Gehäuses. Die wirklichen Torchancen kreierten weiterhin die Hakoahner, allerdings vorerst ohne krönenden Abschluss. Dann aber zog Yoel auf der rechten Seite an allen Gegenspielern vorbei und passte quer vors Turkuaz-Tor, wo Gilles Gasser den Ball zum 3:0 über die Linie drückte.

 

Ob diese tolle Leistung im Nachhinein auch in Form der eigenlich verdienten Meisterschaftspunkte belohnt wird, bleibt vorerst leider offen und wird ein Thema für den grünen Tisch des Verbands. Rund 5 Minuten vor Spielende verliessen die Hakoahner das Spielfeld und packten ihre Sachen zusammen, nachdem aus den Reihen des Heimteams, vom Referee unbemerkt, eine antisemitische Äusserung in Richtung unserer Mannschaft gefallen war. Die Reaktion des Teams auf diesen bedauerlichen Vorfall ist Zeichen dafür, dass unser Verein solches Verhalten weder toleriert noch akzeptiert – und sich wieder mal der Hoffnung hingeben muss, dass es sich um den letzten Zwischenfall dieser Art gehandelt hat.

 

FC Hakoah: 12 Nils Bryan Müller, 2 Joël Wildmann, 4 Noah Vella, 7 Immanuel Dubno, 8 Boaz Munz, 10 Anthony Wurmser, 15 Mischa Külling, 16 Alexander Nicholas Loizou Soutar, 18 Yoel Ismajovich Frutos, 20 Pascal Hegglin, 22 Gilles Gasser. – 1 Elior Goldberger, 11 Noah Müller, 14 Sidney Bloch, 17 Liron Blumberg. – Coach: Ethan Messinger.


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