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Rote Karte bringt Bruch in Hakoahs Spiel

vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit

Der FC Hakoah muss im sechsten Saisonspiel eine erneute klare Niederlage einstecken, wobei die rote Karte gegen Keeper Elior Goldberger kurz vor der Pause eine entscheidende Rolle spielte.


Mittlerweile zu einem eher weniger spassigen «Running Gag» hat sich der frühe Gegentreffer nach wenigen gespielten Minuten entwickelt, den die Hakoahner auch im ersten Neuzeit-Derby gegen den Brunau-Nachbarn FC Hard einstecken mussten; der Quartierclub nutzte in der 6. Minute einen Eckball zur 1:0-Führung.  Aber Hakoah zeigte eine Reaktion, bekam die Partie grossteils in den Griff und lancierte einige offensive Vorstösse, wobei Ariel Blochs Abschluss ins Gesicht von Hard-Keeper Daniel Ribeiro Abreu klatschte und ins Aus abprallte, jener von Pharrell Kwame Campbell wenig später von einem Gegenspieler geblockt wurde. Auf der Gegenseite waren allerdings eine Grosstat Eliors sowie kurz darauf ein Offsidepfiff des Schiris beim vermeintlichen zweiten Harder Treffer nötig, damit der Rückstand nicht weiter anwuchs.


Es war dann fast eine halbe Stunde gespielt, als Matthias Rom im Nachgang zu einem Corner in den gegnerischen Strafraum flankte und Max Guggenheim den Ball per Kopf unhaltbar für den gegnerischen Goalie zum Ausgleich ins Netz verlängerte. Doch keine Viertelstunde nach diesem Erfolg wechselte die Gefühlslage des Hakoah-Teams wieder um 180 Grad Richtung Frust und vor allem auch Verständnislosigkeit: Elior griff sich beim Herauslaufen den Ball vor einem heranlaufenden Gegenspieler, liess diesen rutschenderweise angesichts der direkt davor befindlichen Strafraumgrenze zwar wieder los, nach Einschätzung des Referees aber um einen Tick zu spät – rote Karte wegen Handspiels. Sämtliche Unschuldsbeteuerungen des ungläubigen Hakoah-Keepers stiessen auf taube Ohren; Naftali Hazazi musste für den Rest der Partie zwischen den Pfosten einspringen.


Angesichts der anstehenden 45-minütigen Unterzahl in der zweiten Halbzeit war es dann alles andere als hilfreich, dass man – scheinbar immer noch im Pausenmodus befindlich  –  dem FC Hard gleich mit dem ersten Angriff nach dem Anspiel den 2:1-Führungstreffer ermöglichte. Es folgten innerhalb relativ kurzer Zeit drei weitere Gegentreffer, der zweite davon zum 1:4 mittels Hands-Penalty. Hakoah machte es dem Gegner auch unter Berücksichtigung der Unterzahl bisweilen etwas gar einfach. Bestes Beispiel war der Gegentreffer zum 1:5: Dreimal durften sich die Harder gegen den zweimal toll parierenden Naftali versuchen, der dann gegen den dritten Abschluss machtlos blieb, ohne dass ein Hakoahner seinem Torhüter zu Hilfe kam. Immerhin konnte man in der Folge den Kasten über längere Zeit reinhalten, bis dann gegen Spielende hin der FC Hard wiederum durch einen Penalty für das 6:1-Schlussresultat besorgt war.


FC Hakoah: 1 Elior Goldberger (ab 43.: 12 Naftali Hazazi), 21 Matthias Rom, 18 Samuel Goldberger, 15 Carlos Logiurato, 5 Tim Held, 7 Ariel Bloch, 9 Amiel Kin, 6 Max Guggenheim, 23 Pharrell Kwame Campbell, 20 Liron Blumberg, 10 Jon Redzepi. – 16 Alon Landmann, 34 Gregory Gil Wurmser, 2 Joël Wildmann, 8 Yair Berlinka, 11 Morris Berdah. – Coach: Adis Basic.



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